Solide Finanzen, klare Verantwortung

8 Sep. von Sascha

Solide Finanzen, klare Verantwortung

Verantwortungsvolle Politik zeigt sich auch im Umgang mit dem Haushalt. Wir haben alle Kassenkredite zurückgezahlt und eine Rücklage aufgebaut, aus der wir aktuelle Fehlbedarfe decken können, ohne neue Schulden aufzunehmen.

Diese Rücklagen werden aller Voraussicht nach im Jahr 2026 aufgebraucht sein. Wir stehen aufgrund der anstehenden Defizite vor schwierigen Jahren.

Bei der Grundsteuer sind wir einen ehrlichen Weg gegangen: Eine von mir in der Vergangenheit beantragte Anhebung hat die Politik – nachvollziehbar angesichts steigender Lebenshaltungskosten – nicht mittragen wollen. Im Zuge der Grundsteuerreform haben wir dann den Hebesatz zunächst von 460 auf 280 gesenkt, um Ertragsneutralität zu erreichen. Ein Jahr später mussten wir dann aber die Grundsteuer – maßvoll – auf 300 anheben.

Und damit alle nachvollziehen können, wofür das Geld verwendet wird, haben wir für vollständige Transparenz gesorgt: Unsere Haushaltsplanung ist vollständig im Internet einsehbar.

Klar ist aber auch: Steigende Kosten machen es notwendig, dass wir unsere Einnahmesituation im Blick behalten und anpassen – etwa durch eine gezielte Stärkung der Gewerbesteuer-Einnahmen über neue Ansiedlungen, statt allein bei den Bürgerinnen und Bürgern anzusetzen.

Der demografische Wandel wird auch die Belegschaft der Gemeinde treffen. Mit der Auszeichnung als familienfreundlicher Betrieb sind wir gewillt, den Beschäftigten einen Arbeitsort zu bieten, zu den man gerne gehen soll. Dennoch wird es ein gezieltes Personalentwicklungskonzept geben müssen, um den anstehenden Personalwechsel so geräuscharm wie möglich zu gestalten und die Jahrzehntelange gut aufgebauten Kompetenzen der aktuellen Belegschaft in die Zukunft zu retten.